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March 22 2016

heimwerkern

Ein Bett selbst bauen

Ein gutes Bett sorgt für einen erholsamen Schlaf. Wenn man ein wenig Geld sparen möchte, kann man sich ein stabiles Bett selbst zusammenbauen. Dazu braucht man nicht viele Materialien. Natürlich kommt man vom Preis an ein 0815 Bett vom IKEA nicht ran. Wenn man aber ein stabiles und hochwertiges Bett haben möchte, geht das sehr einfach. Bei einem Bett, was ich gebaut habe, stand die Stabilität im Vordergrund, denn ich hatte es satt ein Bett zu haben, dass Quietscht und wackelt, bei jeder Bewegung.

Für ein hochwertige und stabiles Bett muss man eine größere Summe hinlegen und in einem Möbelhaus hatte ich ein Bett gefunden, welche mir gefallen hat. Dies lag im 4-Stelligen Eurobereich, was mit definitiv zu teuer war. Ich baute mir ein Bett mit den Maßen 1,60x2,00 Meter. Die folgende Anleitung soll nur ein roter Faden sein. Es ist schon ein Weilchen her, als ich mir das Bett baute. Man kann natürlich alles ein wenig abweichen und für sich anpassen.

Die Materialien:

2x Kantholz für Füße am Fußteil 10x10x45 cm

2x Kantholz für Füße am Kopfteil 10x10x95 cm

1x Kantholz für Kopfteil ganz oben 10x10x160 cm

2x Kantholz Seitenteile 6x14x200 cm

2x Kantholz Fußteil 6x14x160 cm

1x Sperrholzplatte für Abdeckung bei Kopfteil ca. 2x50x160 cm

1x Kantholz für Mittelbalken 6x6 cm

Wunschfarbe

Große Schrauben - ich habe 8x160er oder 8x140er Torx verwendet, selbstbohrend.

Dachlatten 3x5 cm für Lapptenrost

Das Holz darf nicht aus dem Kern geschnitten sein. Dies ist extrem wichtig, da sich sonst das Holz verziehen wird. Als Holz habe ich günstige Fichte gewählt, welche nicht getrocknet war. Ich habe dann das Holz sauber in der Wohnung für ca. 3 Wochen in der Wohnung gelagert, bevor es losging. Einfach in einem Bereich abstellen, wo es nirgends stört und mit Zwischenlatten aufeinander sauber aufschichten. So kann es langsam trocken und die Gefahr, dass es sich dann später verzieht sinkt.

Holz vorbereiten

Im nächsten Schritt wird das Holz gehobelt und geschliffen. Auf jeden Fall darauf achten, dass die Ecken leicht abgerundet werden, da die Füße etwas abstehen (was ich so auch wollte), kann es sein, dass man gelegentlich dagegen läuft, wie es sich bei mir im Lauf der Zeit herausgestellt hat. Ich selbst habe das Holz nicht gehobelt, sondern leicht geschliffen, da ich eine etwas rauere und rustikalere Oberfläche wollte. Hatte ich so noch nicht und kann ich nicht unbedingt empfehlen, da es dann schwieriger zu reinigen ist und gerne mal etwas sich anheftet. Also ruhig glatt hobeln und schleifen.

Danach das Holz mit einer guten Innenfarbe streichen und trocknen lassen. Ich würde dafür ein gutes Fachgeschäft aufsuchen.

Bett selbst bauen: Das zusammenschrauben

Um es einfach zu halten, solltest du nicht alleine sein, sondern mindestens zu zweit - besser auch zu dritt sein. Füße waagrecht hinstellen, Das Kantholz zum Verbinden sauber und bündig hinhalten und Schrauben. Am besten bietet es sich an, wenn man die Position für die Schreiben vorher anzeichnet, damit sie Bündig sind, da man sie später sieht. Also festschrauben, danach wieder lösen, das Loch leicht senken, sodass der Schraubenkopf leicht im Holz versenkt ist.

Die geht so für das Fußteil und auch für das Kopfteil. Beim Kopfteil befestigt man die Sperrholzplatte vorne bündig und hinten befestigt man die Sperrholzplatte fest mit mindestens 8 Winkel. Gegebenenfalls muss man die Platte noch mal ein wenig einpassen, damit sie gut passt. Man sollte jedoch beachten, dass das Holz mit der Zeit noch weiter trocknen wird und ggf. ein kleiner Spalt entsteht. Wer entweder muss man später noch einmal nacharbeiten, man lässt es so oder man kauft sich getrocknetes Holz.

Beim Lattenrost kann man entweder einen hochwertigen kaufen. Selbst bauen und eine hochwertige Qualität bekommen ist fast nicht möglich. Hochwertige können verstellt werden, haben spezielles Holz, usw. Das würde sich meiner Meinung nach nicht lohnen. Wer so einen Lattenrost möchte, sollte den Mittelbalken (s.u.) so befestigen, dass er auf der gleichen Höhe ist, wie die Seitlichen Leisten, auf denen der Lattenrost befestigt wird (s.u.). Einen hochwertigen und gekauften Lattenrost gibt es in der vollen breite mit 1,60 m leider nicht, sondern nur 2x 80 cm.

Ich selbst habe einen Lattenrost selbst gebaut, über die volle Breite, mit den Dachlatten. Hierzu einfach zwei latten mit 2,00 m schneiden und mit 1,60 m Stück Breite die Latten festschrauben. Der Abstand zwischen den einzelnen Latten sollte ca. 5 cm betragen. Der Mittelbalken wird dann etwas tiefer angebracht und dient mir nur als Schutz, dass bei etwas höheren Gewicht in der Mitte abgefedert wird, damit nichts bricht. Nach über 10 Jahren hält immer noch alles bombenfest. Der Mittelbalken wird allerdings mit Schaumstoff beklebt, damit es auch wirklich eine Federung ist und kein Abrupter Stopp.

An den Seitenteilen wird innen in gewünschter Höhe eine Dachlatte mit ca. 1,80 m befestigt. Hier bitte genau auf die Höhe achten, dass links und rechts der Abstand genau gleich ist, da hier der Lattenrost drauf gelegt wird. In der Mitte wird der Mittelbalken befestigt. Am Fußteil und an der Sperrholzplatte ein stabilen Winkel befestigen, auf den der Mittelbalken kommt.

Lattenrost einsetzen, Mattratze drauf und fertig. Viel Spaß mit dem neuen Bett.

Tipp: Mache Dir am besten eine Zeichnung, nimm meine Anleitung als Hilfestellung und wandle so ab, wie du willst.

Tags: Bett

March 16 2016

heimwerkern

Werkzeug aufbewahren und transportieren

Damit man mit dem Werkzeug seine Freude hat, muss man es gut sortiert aufbewahren. Auch wenn man nicht den großen Platz hat, sollte man trotzdem gut organisiert sein. Denn wenn man nur am suchen ist, ist man sehr schnell frustriert, da einiges an Werkzeug auch sehr klein ist.

Ein guter Werkzeugkoffer muss also her. Dort kann man dann sein Werkzeug gut aufbewahren und sortieren. Hier spielt es auch keine Rolle, ob es Comupterwerkzeug ist, oder ein anderes Werkzeug. Geeignet ist auf jeden Fall ein Pilotenkoffer, da die Koffer sehr robust sind um man sich darin sehr gut organisieren kann. Wie auch in diesem Artikel beschrieben ist dies sehr wichtig.

Der Pilotenkoffer ist mein Favorit

Mein absoluter Top Favorit ist und bleibt der Pilotenkoffer. Wie schon gesagt sind diese Koffer sehr robust und man kann sie auch schwer beladen. Die Koffer gibt es in verschiedenen Varianten, sodass man eine gute Auswahl hat. Auch habe einen Pilotenkoffer aus Alu, welcher sehr robust ist und mein Werkzeug sicher lagert. Normale Werkzeugkoffer haben für Kleinteile verschiedene Fächer mit integriert. Dies ist zwar eine gute Lösung - aber nicht für mich. Ich habe die Kleinteile lieber in einer extra Box, denn ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich so eine bessere Ordnung halte.

Wie groß der Pilotenkoffer zur Werkzeugaufbewahrung sein muss, hängt von eigenen Sortiment ab. Ich habe zwei Koffer, welche mir ausreichen. Einige Werkzeuge lagere ich auch in der Garage. Dies sind vor allem Geräte, welche ich nicht so häufig benötige, wie ein Schleifgerät, Stichsäge, Elektromessgeräte, Autowerkzeuge, usw.

Gerade wenn man schweres Werkzeug transportieren möchte - für selbstständige oder Personen die nebenbei häufig handwerklich arbeiten und unterwegs sind, kommt so ein Pilotenkoffer gerade recht, denn wie gesagt, sie sind robuster und stabiler als so ein billig Koffer vom Baumarkt. Einige Modelle haben sogar eine Trolley Funktion. Allerdings habe ich hierbei keine Erfahrung, denn bei einem schweren Koffer wird man wahrscheinlich sehr auf das Gestänge acht geben müssen. Ich selbst habe das mit einem schweren Koffer noch nicht ausprobiert - ich lagere mein Werkzeug in einem normalen Pilotenkoffer, ohne Rollen.

March 02 2016

heimwerkern

Das wichtigste Werkzeug

Werkzeug gibt es nahezu unbegrenzt und wenn man in einem Werkzeugladen ist, schlägt sofort das Herz von einem Handwerker höher. Man braucht aber nicht alles Werkzeug auf der Welt sofort, sondern kann sich für kleinere Reparaturen und nur für ein wenig Handwerkern sich mit ein paar Werkzeugen begnügen.

Mit wenig Werkzeug kann man schon das meiste selbst machen. Es ist wie mit der berühmten Pareto-Regel - also das 80/20 Prinzip. Mit 20 % vom Werkzeug kann man schon 80 % machen.

Zur absoluten Grundausstattung gehören Hammer, Schrauben, Nägel, Schraubendreher, Akkuschrauber, Bits und Imbusschlüssel.

Hammer und Nägel sind klar. Am besten hat man einen etwas kleineren Hammer und einen Latthammer. Des Weiteren kann man sich im Baumarkt ein Set mit Nägel zulegen. In einem Set sind in der Regel verschieden große Nägel enthalten, welche absolut für den herkömmlichen Zweck ausreichen.

Des Weiteren sollte man Schraubendreher in verschiedenen Größen haben, welche von Hand funktionieren - aus einem Stück sind oder mit einem Bit als Aufsatz arbeiten. Manchmal kommt man an gewisse Stellen mit den Akkuschrauber nicht heran, sodass man zum herkömmlichen Schrauben von Hand heran muss.

Persönlich würde ich auch einen Akkuschrauber empfehlen, da es manchmal sehr mühsam ist, eine Schraube zu lösen oder hineinzudrehen. Zum Akkuschrauber braucht man natürlich auch Bit´s in verschiedenen Größen, wie beim Schraubendreher auch. Bit´s sollte man folgende in verschiedenen Größen haben: Schlitz, Kreuzschlitz und Torx. Mit diesen hat man schon das meiste Abgedeckt.

Zum weiteren Handwerkzeug sollte man sich einen Satz Imbusschlüssel zulegen, da einige Schrauben nur mit ihm gelöst werden können. Des Weiteren werden viele der berühmten IKEA-Möbel mit Imbusschrauben befestigt.

Dies ist die absolute Grundausstattung, um kleinere Reparaturen selbst machen zu können und sollte in keinem Haushalt fehlen. Die meisten anderen Werkzeuge braucht man eher selten, bzw. bei etwas größeren Arbeiten.

heimwerkern
5844 cfdd 500

March 01 2016

heimwerkern

Hochbeet selber bauen

Der Frühling kommt bald und wenn man einen eigenen Garten hat, so bauen viele Menschen einige Lebensmittel wie Salat, Tomaten und Kräuter selbst im Garten an. Mit einem Hochbeet geht dies viel besser, da ungeziefer wie Schnecken weniger an das Hochbeet heran kommen.

Ein Hochbeet ist im Trend und immer mehr Menschen schaffen sich so ein Hochbeet im Garten an. Man kann das Hochbeet selbst bauen - und dies ganz einfach und kostengünstig.

Wir bauen ein Hochbeet mit einer Größe von 2,50 m x 1,25 m. Breiter würde ich das Hochbeet nicht bauen, damit man noch in die Mitte kommt.

Dies benötigen wir:

9x Kantholz 80x80 mm, Länge ca. 1,65 m

8x Baudielen 48x280 mm, Länge 2,50 m

8x Baudielen 48x280 mm, Länge 1,25 m

Bitumen

Feste Bau- oder Teichfolie

Schrauben

Kleine Nägel oder Klammern

Gute Holzfarbe für den Außenbereich

Platz vorbereiten

Nachdem man sich einen Platz ausgesucht hat, sollte man darauf achten, dass der Boden gerade ist, oder noch begradigen.

Die Kanthölzer werden unten in Bitumen oder ähnlichem getränkt und getrocknet. Ca. 50 cm sollte mindestens mit Bitumen getränkt sein, da ca. 50 cm in die Erde eingelassen werden und dies ein Schutz ist.

Die Dielen bekommen mit der Holzfarbe einen drei- bis vierfachen Anstrich, sodass sie ebenfalls einen guten Schutz haben, sowie der Rest vom Kantholz.

Danach wird das Kantholz in die Erde eingelassen. Natürlich in jeder Ecke eines. Auf der Breite von 1,25 m kommt noch ein Kantholz dazwischen - also zwischen den Ecken und auf der Länge von 2,50 sollten noch die zwei weiteren Kanthölzer dazwischen kommen. Ein Betonfundament wäre für das Kantholz am besten.

Hat man die Pfosten gesteckt, werden nun die Dielen an die Kanthölzer geschraubt. An jedem Befestigungspunkt - also an jedem Kantholz sollte jede einzelne Diele 3x verschraubt werden, damit das Holz nicht zu sehr arbeiten kann.

Nun ist das Hochbeet bereits fast fertig. Innen wird an den Dielen die Bau- oder Teichfolie angebracht, sodass das Holz nicht mit der Erde in Kontakt kommt und die Haltbarkeit höher ist. Einfach die Folie antackern oder mit kleinen Nägeln festnageln. Kleine Risse machen in der Folie nichts aus. Es muss nicht Wasserdicht sein, sollte aber die Erde fernhalten.

Ist die Folie befestigt wird nun Erde aufgefüllt. Wichtig ist es, dass man die Erde bis oben hin füllt und man dann erst mal abwarten muss, da sich die Erde noch absetzen wird und man somit in den nächsten (ca.) 2 Wochen immer wieder nachfüllen muss, bis man endlich damit beginnen kann zu pflanzen.

So "schnell" und so einfach kann man selbst ein Hochbeet bauen.

heimwerkern
4190 05c3
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